Abschnittsübersicht

  • Motivation als Druck: Triebtheorien (Teil 2)

    • Hullsche Triebtheorie (45 min)

      Leitfragen:

      • Was versteht Hull unter „Triebe“ und wie werden sie operationalisiert?

      • Welche Implikationen ergeben sich aus der multiplikativen Verknüpfung von Trieb und Habit in der Theorie von Hull? 

      • Durch welche experimentelle Evidenz konnte das Postulat der multiplikativen Verknüpfung von Trieb und Habit belegt werden? Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Studie.

      • Schildern Sie die Untersuchung einer Modulation von Schreckreaktionen durch Deprivationszustände von Meryman (1952). Welche Annahme des Hullschen Triebmodells wird von den Ergebnissen gestüzt? Welcher Ergebnisaspekt passt nicht so gut zu den Annahmen?

      • Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Crespi (1942) zum Nachweis von Anreizeffekten. Warum können diese Anreizeffekte mit der ursprünglichen Theorie von Hull nicht erklärt werden?

      • Wie lautet die Formel zur Berechnung der Verhaltensstärke im erweiterten Motivationsmodell von Hull? Erläutern Sie jede Komponente der Formel (inklusive Operationalisierung).

      • Erklären Sie den Unterschied zwischen der revidierten Formel zur Berechnung der Motivationsstärke nach Hull und dem Alternativvorschlag von Kenneth Spence.

      • Nennen Sie kritische Einwände gegen Triebtheorien. Inwiefern sprechen die Ergebnisse der "Coitus Interruptus Studie" von Sheffield und Kollegen (1951) gegen die Triebreduktionshypothese?
    • Aktivationsniveau und Verhalten (4 min)

      Leitfragen:

      • Erläutern Sie das Yerkes-Dodson-Gesetz der Motivation. Inwiefern sind die hier beschriebenen Zusammenhänge wichtig für Verhaltensvorhersagen auf der Basis trieb- oder aktivationstheoretischer Ansätze?
    • Vorschläge, Ideen, Fragen, Impulse für das wöchentliche Präsenzmeeting? Hier ist der Platz dafür!