WS21:Allgemeine Psychologie II - Motivation
Abschnittsübersicht
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Die Lehrveranstaltung stellt grundlegende Theorien, Konzepte und Anwendungen aus der psychologischen Forschung zu Motivation und Volition vor. Ziel ist die Analyse, Vorhersage und Erklärung von motivationalen Einflüssen auf Handlungen und Entscheidungen einschließlich ihrer biologischen Grundlagen. Behandelt werden Triebtheorien, Lerntheorien, Feldtheorie, kognitive Erwartung-Wert-Ansätze, Theorien basaler Motive, Ziel- und Selbstkonzepttheorien, sowie Theorien, die eine effektive Umsetzung von Zielen in Handlungen beschreiben (Volition). Implikationen in Hinblick auf Anwendungen im Alltag, Beruf und Praxis werden aufgezeigt und diskutiert.
Teilnehmeranzahl: unbegrenzt
Arbeitsaufwand: 3 ECTS (ca. 90h)
Zeit: Dienstag, 14.15-15.45 Uhr, wöchentlichOrt: Live-Videostream mit Chatfunktion.Didaktisches Konzept: Flipped classroom. Sie sehen sich die in diesem Kursraum verfügbaren Videoclips zu einem Thema selbständig an und kontrollieren Ihren Lernfortschritt anhand den dazugehörigen Kontrollfragen. In der darauf folgenden Online-Videosession zum o.g. Wochentermin werde ich die besprochenen Themen (bzw. eine Auswahl davon) mit Ihnen gemeinsam vertiefen und anhand von praktischen Beispielen kritisch diskutieren. Eine rege und aktive Teilnahme an diesen Gesprächen ist für das Gelingen dieses Konzepts zwingend erforderlich. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!Lehrmaterialien: Videoaufzeichnungen, Präsentationsfolien und Kontrollfragen zur Vorlesung werden auf Wuecampus dauerhaft online gestellt.
Basisliteratur:
- Rothermund, K. & Eder, A.B. (2011). Motivation und Emotion. VS-Verlag. (kostenloser Volltextzugriff auf E-book über das Uni-Netz)
Modulprüfung
Termin: Montag, 14.02.2022, 8-10 UhrOrt: Franconia Saal, Congress Centrum WürzburgPrüfungsstoff: Inhalte der Lehrveranstaltungen (Motivation, Emotion) bzw. entsprechende Kontrollfragen im WS 2021/22Einlass in nach dem Nachnamen alphabetisch sortierten Gruppen:A-L: 7.30 - 7.45M-Z: 7.45 - 8.00Hinweise zur Durchführung der Prüfung:
- Es gilt 3G: An der Prüfung dürfen nur solche Personen teilnehmen, die gültig geimpft, genesen, oder negativ getestet sind. Für einen negativen Testnachweis genügt ein an einer offziellen Teststation durchgeführter Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Eine Liste von Testzentren in der Region gibt es auf dieser Seite. Der 3G-Status (QR-Code) wird beim Einlass von einem Ordnungsdienst kontrolliert.
- Es erfolgt eine Ausweiskontrolle. Bringen Sie bitte dafür Ihren amtlichen Lichtbildausweis mit. Für den digitalen Check-In sollten Sie die App UniNow auf Ihrem Mobiltelefon installiert haben. Falls Sie kein Mobiltelefon besitzen, dann können Sie das Formular unten ausdrucken und ausgefüllt vorlegen.
- Wo immer möglich sollte ein Abstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen eingehalten werden. Das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht, sofern keine davon befreiende medizinische Ausnahmegenehmigung vorliegt.
Empfohlene Teilnahme im 2. Semester.
Studierende aus den Studienfächern Political and Social Studies (PSS) sowie Medienkommunikation absolvieren dieselbe schriftliche Klausur als Leistungsnachweis. Für eine Anmeldung zur Prüfung kontaktieren Sie bitte zuerst die Studienfachkoordination Ihres Studiengangs und das Sekretariat des Instituts für Psychologie (petra.leckert@uni-wuerzburg.de). PSS Studierende können sich in wuestudy mit eigener Prüfungsnummer anmelden (s.u.).
Information für ASQ-Studierende
Leistungsnachweis: Schriftliche Ausarbeitung von ausgewählten Fragen zur Vorlesung (max. 4 Seiten). Die Fragen werden vom Dozenten per email zugestellt. Einreichfrist: spätestens 2 Wochen nach Semesterende
Information für PPS-Studierende
Studierende der PSS 180 (ASPO 2015) beachten bitte die Hinweise ihrer Fachstudienberatung und melden sich zur Veranstaltung 05074300 (Allgemeine Psychologie II für Studierende der PSS 180) an. Diese finden Sie im Vorlesungsverzeichnis in der Rubrik "Weitere Angebote der Fakultäten und Graduiertenschulen".
Bitte beachten Sie die Anmeldefristen für die Prüfungsanmeldung in WUEStudy (16.12.-15.01.2022)!-
Häufig gestellte Fragen zu Prüfungsumfang, Bonusleistungen und Lehrveranstaltungsangebot
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Fragen zur Vorlesung oder zum Fragenkatalog können hier gestellt werden. Fragen zu einem Präsenzmeeting gehören in das entsprechende Forum unten zum wöchentlichen Meeting.
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Vorläufige Sammlung der Lernfragen für das WS 2021/22
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Muss nur unterschrieben & mitgebracht werden, wenn kein Check-In über die UniNow-App erfolgt.
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Willkommen zur Vorlesung "Motivation"!
Aufgrund den gesundheitlichen Risiken während der Corona-Pandemie wird diese Vorlesung auf ein digitales Format umgestellt, bis ein for alle beteiligten Personen sicherer und organisatorisch planbarer Präsenzbetrieb für Großveranstaltungen wieder möglich ist.Die Vorlesung folgt einem sog. "flipped classroom" Konzept: Für jede Vorlesungswoche werden Videoclips bereitgestellt, in denen ausgewählte motivationspsychologische Themen vorgestellt und besprochen werden. Sie sollten sich die Videos eigenständig ansehen und Ihren Lernfortschritt anhand den dazugehörigen Kontrollfragen überprüfen. Die Videos werden dauerhaft über die universitätseigene Plattform "Lecture" gestreamt und können jederzeit von Ihnen mit einem Web-Player angesehen werden. Selbstverständlich werden ich Ihnen auf Wuecampus die Vorlesungsfolien auch im PDF-Format zur Verfügung stellen.Zu jedem Vorlesungstermin (Di 14.15-15.45) findet einen Zoom-Session statt, in der ich live Ihre Fragen zu den Vorlesungsinhalten beantworte und mit Ihnen in ein Gespräch trete, um ausgewählte Themen zu vertiefen. Die Zoom-Session besitzt ein interaktives Gesprächsformat. Das bedeutet, Sie haben hier die Möglichkeit, eigene Fragen bzw. Inhalte einzubringen und mit Ihren Kommilitonen in einem geschützten Umfeld (kritisch) zu diskutieren. Ich würde mich über einen regen und aktiven Austausch mit Ihnen sehr freuen!Wir befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation und wir müssen alle eng zusammenarbeiten, um das Beste aus dieser Situation zu machen. Bitte zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden, falls Sie Vorschläge zur Verbesserung des Unterrichts haben. Digitale Lehrformate bieten viele Chancen und es liegt zu einem großen Teil an uns, diese konstruktiv zu nutzen.Ich wünsche Ihnen allen ein lehrreiches und interessantes Studium der Motivations- und Emotionspsychologie.
Bleiben Sie gesund und einen guten Start ins Semester,
Andreas (Eder)
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Andreas Eder is inviting you to a scheduled Zoom meeting.
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Organisatorisches
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Infos zur Veranstaltung, Prüfung etc. (56 min.)
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Allgemeine Einführung
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Folien im PDF-Format
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Grundlegene Fragen der Motivationspsychologie (44 min)
Leitfragen:
Erläutern Sie zentrale Fragen der Motivations- und Volitionspsychologie mit eigenen Beispielen.
Erklären Sie das Wechselwirkungs-Modell der modernen Motivationspsychologie. Welches Ergebnis der klassischen Studie von Le Magnen (1967) mit Diätplänen stützt dieses Modell?
Erläutern Sie grundlegende Probleme, mit denen sich die Motivationspsychologie beschäftigt.
Was ist der sexuelle Reaktionszyklus?
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Anwendungen der Motivationspsychologie (8 min)
Watch & enjoy! 🍿
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Motivation: Einführung
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Definition und Gegenstandseingrenzung (66 min.)
Leitfragen:
Was ist der Gegenstand der Motivationspsychologie?
Motive sind theoretische Konstrukte zur Erklärung von intraindividueller Stabilität und interindividueller Variabilität. Erläutern Sie diese Aussage.
Welche Unterschiede bestehen zwischen wissenschaftlichen und alltagspsychologischen Erklärungen von zielgerichtetem Verhalten?
Erläutern Sie die Heider-Simmel Illusion. Welche alltagspsychologische Prozesse werden hier aktiv?
Was unterscheidet Motive von Trieben?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Bedürfnissen und Anreizen?
Was ist ein Ziel?
Mit welchen konzeptuellen Problemen hat die Motivationspsychologie zu kämpfen?
Erläutern Sie zwei allgemeine Prinzipien der Verhaltensregulation.
Erläutern Sie den Unterschied zwischen motivationspsychologischen Druck- und Zugvariablen.
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Messung und Motivdiagnostik (19 min.)
Leitfragen:
Wie kann Motivation bzw. ihre Stärke gemessen werden?
Was sind direkte und indirekte Messverfahren der Motivationspsychologie und was messen sie? Warum ist die Unterscheidung zwischen expliziten und impliziten Motivanteilen für eine Verhaltensvorhersage wichtig?
Beschreiben Sie den Thematischen Auffassungstest und nennen Sie methodische Mängel des TAT. Mit welchem Verfahren/Modifikationen können diese Mängel beseitigt werden?
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Motivationssteigernde Maßnahmen (8 min.)
Leitfragen:
- Welche grundlegenden Motivationsdefizite können unterschieden werden. Nennen Sie für jedes einzelne Motivationsproblem eine mögliche Intervention zur Behebung des Problems.
- Erläutern Sie zwei
Haupt-Ansatzpunkte für motivationale Interventionen.
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Biologische Grundlagen
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Neuroanatomische und neurochemische Grundlagen (53 min.)
Leitfragen:
Erläutern Sie motivational-emotionale Funktionen der im Schaubild dargestellten Hirnstrukturen.

Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen der Formatio reticularis im menschlichen Gehirn.
Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen des Hypothalamus im menschlichen Gehirn.
Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen des orbitofrontalen Kortex im menschlichen Gehirn.
Ordnen Sie folgenden (neuro)hormonellen Systemen motivationale Funktionen zu: Serotonin, Noradrenalin, Cortisol, Oxytocin. [Hinweis: Frage kann auch andere (Neuro-)Hormone abfragen]
Welche dopaminergen Systeme gibt es im menschlichen Gehirn? Welches ist das (neurohormonelle) „Belohnungssystem“?
Beschreiben Sie die klassische Studie mit Selbststimulationen des mesolimbischen Systems von Milner und Olds (1954). Warum sind die Ergebnisse dieser Studie für Triebtheorien ein Problem?
Diskutieren Sie kritisch die Deep-Brain Stimulation Studie von Schlaepfer und Kollegen (2008).
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dopamin und Sucht? Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Dopamin, Wanting und Liking.
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Hormonelle Einflüsse (25 min.)
Leitfragen:
Was versteht man unter einer „pulsativen Hormonfreisetzung“?
Welchen Einfluss haben Sexualhormone auf das Sexualverhalten?
Erläutern Sie eine „konditionierte Hormonreaktion“ am Beispiel von Testosteron.
Was ist der Unterschied zwischen sexueller Identität, sexueller Orientierung und sexuellem Verhalten?
Was behauptet die Challenge-Hypothese? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Testosteron und Aggression? Erläutern Sie dazu die Studie mit dem „Ultimatum Game“ von Eisenegger und Kollegen (2010).
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Motivation als Druck: Triebtheorien (Teil 1)
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Allgemeine Einführung in Instinkt- und Triebtheorien (4 min)
Watch & enjoy! 🍿
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Instinkte und humanethologische Ansätze (27 min)
Leitfragen:
Was ist eine Instinkthandlung und wodurch wird sie ausgelöst?
Was ist „Humanethologie“ und welchen Ansatz verfolgt dieser Wissenschaftszweig?
Welche Einwände gibt es gegen Instinkttheorien?
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Freudsche Triebtheorie (34 min)
Leitfragen:
Was ist ein „Trieb“ und was behauptet die „Triebreduktionshypothese“?
Was ist der Unterschied zwischen „Trieb“ und „Instinkt“?
Warum ist der Mensch laut Triebtheorien Triebeinflüssen auf das Verhalten in stärkerem Maße “ausgeliefert” als Einflüssen, die von Anreizen ausgehen?
Erläutern Sie Auswirkungen von Triebzuständen auf das Denken und Handeln mithilfe der Begriffe Primär- und Sekundärprozess. Welcher Prozess folgt dem Lustprinzip und welcher dem Realitätsprinzip?
Erläutern Sie die Katharsis-Hypothese und ihre empirische Überprüfung mit Bestrafungen einer Person in der Studie von Geen und Kollegen (1975). Warum führt aggressives Verhalten häufig zu noch mehr Aggression?
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Motivation als Druck: Triebtheorien (Teil 2)
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Hullsche Triebtheorie (45 min)
Leitfragen:
Was versteht Hull unter „Triebe“ und wie werden sie operationalisiert?
Welche Implikationen ergeben sich aus der multiplikativen Verknüpfung von Trieb und Habit in der Theorie von Hull?
Durch welche experimentelle Evidenz konnte das Postulat der multiplikativen Verknüpfung von Trieb und Habit belegt werden? Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Studie.
Schildern Sie die Untersuchung einer Modulation von Schreckreaktionen durch Deprivationszustände von Meryman (1952). Welche Annahme des Hullschen Triebmodells wird von den Ergebnissen gestüzt? Welcher Ergebnisaspekt passt nicht so gut zu den Annahmen?
Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Crespi (1942) zum Nachweis von Anreizeffekten. Warum können diese Anreizeffekte mit der ursprünglichen Theorie von Hull nicht erklärt werden?
Wie lautet die Formel zur Berechnung der Verhaltensstärke im erweiterten Motivationsmodell von Hull? Erläutern Sie jede Komponente der Formel (inklusive Operationalisierung).
Erklären Sie den Unterschied zwischen der revidierten Formel zur Berechnung der Motivationsstärke nach Hull und dem Alternativvorschlag von Kenneth Spence.
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Nennen Sie kritische Einwände gegen Triebtheorien.
Inwiefern sprechen die Ergebnisse der "Coitus Interruptus Studie" von Sheffield und Kollegen (1951) gegen
die Triebreduktionshypothese?
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Aktivationsniveau und Verhalten (4 min)
Leitfragen:
- Erläutern
Sie das Yerkes-Dodson-Gesetz der Motivation. Inwiefern sind die hier beschriebenen
Zusammenhänge wichtig für Verhaltensvorhersagen auf der Basis trieb- oder aktivationstheoretischer
Ansätze?
- Erläutern
Sie das Yerkes-Dodson-Gesetz der Motivation. Inwiefern sind die hier beschriebenen
Zusammenhänge wichtig für Verhaltensvorhersagen auf der Basis trieb- oder aktivationstheoretischer
Ansätze?
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Behavioristische Lerntheorie
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Verstärkung und Bestrafung (58 min)
Leitfragen:
Skizzieren Sie die wissenschaftstheoretische Grundposition des radikalen Behaviorismus.
Was ist der Unterschied zwischen „respondentem“ und „operantem“ Verhalten?
Erklären Sie Thorndikes „Law of Effect“. Was wird hier gelernt?
Welche Vorteile bietet die sog. „Skinner Box“?
Erläutern Sie funktionale Definitionen einer „Verstärkung“ und „Bestrafung“. Erklären Sie verschiedene Typen einer Bestrafung und Verstärkung anhand von Beispielen.
Was sind primäre und sekundäre Verstärker?
Was ist das Premack-Prinzip?
Erläutern Sie Vor- und Nachteile eines Token-Systems.
Welche Beobachtung spricht gegen die Annahme, dass Löschung assoziative Verbindungen schwächt?
Wie sollte eine (positive) Bestrafung gestaltet werden, damit sie möglichst wirksam ist?
Welche kurz- und langfristigen Auswirkungen hat der Einsatz von körperlichen Züchtigungen/Bestrafungen als pädagogische Maßnahme auf die Entwicklung von Kindern?
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Erlernte Hilflosigkeit und Kausalwahrnehmungen (23 min)
Leitfragen:
Erläutern Sie das Experiment zur erlernten Hilflosigkeit von Seligman & Maier (1967). Wie wird erlernte Hilflosigkeit erklärt?
Welchen Einfluss hat Kontingenz und Kontiguität auf das Kausallernen? Erläutern Sie dazu typische Befunde aus der empirischen Forschung.
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Motivation als Kraft: Feldtheorie
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Rahmenmodell (9 min)
Leitfragen:
- Warum heißt Lewins Motivationstheorie “Feld”-Theorie?
- Was versteht Lewin unter dem „Lebensraum“ einer Person?
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Personmodell (24 min)
Leitfragen:
- Erläutern Sie strukturelle und dynamische Elemente des Personenmodells von Kurt Lewin.
- Beschreiben Sie die Auswirkungen gespannter Bereiche in der Person auf Handeln und Kognition anhand eines Beispiels.
- Was ist nach Lewin eine Ersatzhandlung? Geben Sie ein Beispiel. Wie erklärt die Feldtheorie das Auftreten von Ersatzhandlungen? Welche Aktivitäten besitzen einen hohen Substitutwert?
- Was versteht man unter Wiederaufnahmetendenzen? Schildern Sie hierzu Ablauf und Ergebnis der Untersuchung von Ovsiankina und erklären Sie das Ergebnis auf der Basis der Feldtheorie.
- Beschreiben Sie Ablauf und Ergebnisse der Gedächtnis-Untersuchungen von Zeigarnik (1927). Wie erklärt man das Ergebnis auf der Basis der Feldtheorie? Was ist der „Zeigarnik-Quotient“?
- Wie kann man mit der Feldtheorie erklären, dass in der Untersuchung von Marrow (1938) mehr abgeschlossene als unterbrochene Aufgaben erinnert wurden?
- Was ist mit einem Aufforderungscharakter von
Umweltobjekten gemeint? Wie wurde ein Aufforderungscharakter von
bedürfnisrelevanten Objekten experimentell nachgewiesen? Erläutern Sie dazu die Studie von Wispé & Drambarean (1953) mit tachistoskopischen Darbietungen von bedürfnisrelevanten Reizen.
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Umweltmodell (23 min)
Leitfragen:
- Warum wird die Umwelt in Lewins Modell als “hodologischer” Raum bezeichnet?
- Definieren Sie den Begriff der Valenz in Lewins Feldtheorie.
- Wie lautet Lewins Formel zur Berechnung der Kraft, die von einem Umweltobjekt auf eine Person wirkt?
- Wovon wird das Verhalten einer Person unmittelbar beeinflusst: Von der positiven oder negativen Valenz, die ein Objekt oder eine Situation für eine Person besitzt, oder von der Kraft, die von diesem Objekt bzw. dieser Situation ausgeht? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Valenz und Kraft?
- Was bedeutet Distanz in Lewins Theorie (geben Sie mindestens zwei verschiedene Beispiele) und welche Rolle spielt die psychologische Distanz für das Umweltmodell in Lewins Feldtheorie?
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Annäherungs-Vermeidungskonflikte (6 min)
Leitfragen:
- Was ist ein Konflikt und wie zeigt er sich im Verhalten? Wie erklärt man Konflikte in Termini der Feldtheorie Lewins?
- Erläutern Sie typische Verhaltenstendenzen in einem Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt (Beispiel) und erklären Sie das beobachtete Verhalten mit Millers Gradientenmodell.
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Konflikttypologie und hyperbolische Diskontierung (30 min)
Leitfragen:
Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Brown (1948) mit angeleinten Ratten zum Zusammenhang von Zieldistanz und Verhaltensintensität.
Definieren Sie unterschiedliche von Lewin postulierten Konflikttypen. Welche Konflikte lassen sich vergleichsweise leicht auflösen, welche sind dagegen schwieriger aufzulösen (und warum)?
Worin besteht eine Versuchungssituation? Wie kann man erklären, dass man einer Versuchung nachgibt? Welcher Zeitraum ist besonders kritisch?
Erklären Sie, was mit preference reversal gemeint ist, und geben Sie ein Alltagsbeispiel.
Warum kann man das Phänomen des preference reversal nicht mit einem einfachen linearen Diskontierungsmodell erklären? Wie muss der Diskontierungsprozeß gefasst werden, damit man damit auch preference reversals erklären kann?
Wofür stehen die Begriffe SS und LL in Versuchungssituationen? Skizzieren Sie entsprechend dem Modell der hyperbolischen Diskontierung graphisch den Verlauf von Präferenzen in Abhängigkeit von der zeitlichen Entfernung in einer Situation, in der ein SS und ein LL Anreiz miteinander konkurrieren.
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Kognitive Motivationstheorien (Teil 1)
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Einführung in kognitive Motivationstheorien (23 min)
Leitfragen:
Erläutern Sie die Annahmen von Erwartungs-mal-Wert Theorien. Was ist Erwartung? Was ist Wert?
Welche Arten von Erwartungen werden im erweiterten kognitiven Motivationsmodell von Heckhausen und Rheinberg unterschieden? Welche Erwartungstypen stärken die Motivation, welche untergraben sie? Nennen Sie jeweils Beispiele.
Was versteht man unter einer „Selbstwirksamkeitserwartung“? Wie entwickelt sich eine Überzeugung, dass man selbstwirksam ist?
Welche Überzeugungen sind nach der Theorie des geplanten Verhaltens wichtig für die Intentionsbildung?
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Klassische und neue Erwartungsnutzentheorie (42 min)
Leitfragen:
Was ist eine Nutzenfunktion? Was ist mit Nutzenmaximierung gemeint?
Wie lässt sich nach von Neumann & Morgenstern der erwartete Nutzen einer Handlung ermitteln, wenn das Ergebnis dieser Handlung unsicher ist?
Was wurde am Entscheidungsmodell der ökonomischen Nutzentheorie kritisiert?
Bei welchen Entscheidungssituationen beobachtet man typischerweise Risikoaversion, und bei welchen Situationen findet man Risikosuche? Schildern Sie hierzu jeweils ein Entscheidungsszenario. Wie erklärt man dieses Ergebnis?
Was ist mit der Aussage “losses loom larger than gains” in der Prospect-Theorie von Kahneman & Tversky gemeint? Nennen Sie einen Beleg für diese These.
Welche Anomalien postulieren Kahneman & Tversky bei der Übersetzung objektiver Wahrscheinlichkeiten in subjektive Entscheidungsgewichte? Nennen Sie ein Beispiel, das die Auswirkungen von qualitativen Sprüngen in subjektiven Entscheidungsgewichten auf das Entscheidungsverhalten belegt.
Was versteht man unter Framing-Effekten? Nennen Sie ein Beispiel für einen Framing-Effekt. Inwieweit widersprechen Framing-Effekte klassischen Axiomen einer rationalen Nutzentheorie?
Was versteht man unter „Nudging“?
Als Lobbyist einer Tierschutz-Organisation drängen Sie darauf, dass ein beantragtes Verfahren zur genetischen Veränderung von Legehühnern nicht genehmigt wird. Welches „Framing“ (Gewinne, Verluste) würden Sie für ihre Forderung wählen, um eine Entscheidung in Ihrem Sinne herbeizuführen? Formulieren Sie ein entsprechendes Antragsschreiben (in wenigen Sätzen).
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Kognitive Motivationstheorien (Teil 2)
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Naive Handlungsanalyse und attributionale Prozesse (44 min)
Leitfragen:
Erläutern Sie Heiders „naive Handlungsanalyse“. Wie wird auf Fähigkeit und wie auf Anstrengung als Ursachen geschlossen?
Erläutern Sie die Differenzmethode (Methode des Unterschieds) zur Identifizierung von Ursachen.
Erklären Sie, wie Ursachenzuschreibungen nach dem Kovariationsprinzip von Kelley vorgenommen werden.
Was sind kausale Schemata und unter welchen Umständen kommen diese zur Anwendung? Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Schema der multiplen notwendigen Ursachen und einem Schema der multiplen hinreichenden Ursachen an einem Beispiel.
Nennen Sie mind. drei verschiedene Beispiele für systematische Attributionsfehler.
Erläutern Sie die nicht-bewußte Anwendung von sozialen Entscheidungsregeln in dem Experiment mit Kopiergeräten von Langer und Kollegen (1978).
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Inhaltstheorien der Motivation: Motive
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Motive und Motivanregung (19 min.)
Leitfragen:
Welche Motive werden in der modernen Motivationspsychologie vorwiegend untersucht? Geben Sie zu jedem Motiv eine kurze inhaltliche Beschreibung und grenzen Sie die verschiedenen Motive voneinander ab. Geben Sie Beispiele für situative Anregungen der Motive.
Was sind die ultimaten und proximalen Funktionen bzw. Ziele von Motiven.
Welche Rolle spielen Emotionen/Affekte für das Motivationsgeschehen?
Welche motivationalen Orientierungen können aus einem angeregten Leistungs-, Macht- und Anschlussmotiv hervorgehen? Warum ist diese Unterscheidung wichtig?
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Motivkataloge und Bedürfnishierarchien (18 min.)
Leitfragen:
Was versteht Murray unter “need” und “press”? Wie viele „needs“ gibt es nach Murray? Wieso hat sich der Bedürfniskatalog von Murray in der Wissenschaft nicht durchgesetzt? [Hinweis: Murrays „needs“ müssen nicht auswendig gelernt werden].
Wie ist die Bedürfnispyramide nach Maslow (1943) aufgebaut? Unterscheiden Sie auf der Basis dieses Modells zwischen Defizitmotiven und unstillbaren Bedürfnissen. Welche Kritik gab es am Pyramidenmodell von Maslow?
Welche Revision hat Maslow an seinem Bedürfnismodell später vorgenommen?
Erläutern Sie die Bedürfnishierarchie von Kenrick und Kollegen (2010). In welchen Punkten weicht dieses Modell von dem klassischen Modell von Maslow ab?
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Universell auftretende und angeborene Bedürfnisse (18 min.)
Leitfragen:
Welche intrinsischen Bedürfnisse gibt es laut der Selbstbestimmungstheorie? Erläutern Sie jedes einzelne Motiv.
Was sind die wesentlichen Erkenntnisse der Affen-Experimente von Harry Harlow? Ordnen Sie die Ergebnisse dieser Forschung in einen wissenschaftshistorischen Kontext ein (Stichwort: Behaviorismus).
Welche Bedürfnisse sind besonders wichtig für die Lebenszufriedenheit und das subjektive Wohlbefinden? Beschreiben Sie dazu die Ergebnisse der internationalen Studie mit Gallup Umfragen von Tay & Diener (2011).
Auf welchen Dimensionen können kulturübergreifende Bedürfnisse und Wertvorstellungen verortet werden? Erläutern Sie beide Dimensionen.
Youtube-Video über die Affenexperimente von Harry Harlow:
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Intrinsische Motivation und Korrumpierungseffekte (28 min.)
Leitfragen:
Was ist der Unterschied zwischen einer intrinsischen und einer extrinsischen Motivation? Inwieweit unterscheiden sich diese Motivationsarten im Grad der Selbstbestimmung?
Was ist der Korrumpierungseffekt und unter welchen Bedingungen tritt er auf? Wie wird der Korrumpierungseffekt erklärt?
Unter welchen Bedingungen wirkt sich intrinsische Motivation besonders stark auf die Leistung in einer Aufgabe aus?
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Vorschläge, Ideen, Fragen, Impulse für das wöchentliche Präsenzmeeting? Hier ist der Platz dafür!
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Inhaltstheorien der Motivation: Leistungsmotivation
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Folien im PDF-Format
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Leistungsmotivation - eine Einführung (34 min.)
Leitfragen:
- Was ist Leistungsmotivation? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit Leistungsmotivation entsteht?
- Welche Sozialisations-/Erziehungsfaktoren beeinflussen die Entwicklung eines Leistungsmotivs?
- Welche Evidenz gibt es für einen Zusammenhang zwischen Leistungsmotivation und dem ökonomischen Erfolg einer Gesellschaft?
- Kann man Leistungsmotivation trainieren? Welche motivationale Komponente der Leistungsmotivation ist besonders wichtig für einen unternehmerischen Ehrgeiz?
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Risikowahl-Modell der Leistungsmotivation (22 min.)
Leitfragen:
Erläutern Sie die beiden Komponenten, aus denen sich nach dem Risikowahlmodell die resultierende Motivationstendenz in einer Leistungssituation ergibt.
Welche drei Variablenwerte muss man kennen oder messen, um die resultierende Motivationstendenz in einer Leistungssituation nach dem Risikowahlmodell berechnen zu können? Welche drei anderen Variablen lassen sich aus der Erfolgswahrscheinlichkeit ableiten? Wie lassen sich nach dem Risikowahlmodell der Erfolgs- und der Misserfolgsanreiz aus der Erfolgswahrscheinlichkeit berechnen?
Warum ist die resultierende Motivationstendenz eine parabelförmige Funktion der Erfolgswahrscheinlichkeit? Begründen Sie Ihre Argumentation mit einer graphischen Ableitungsskizze der entsprechenden Formeldarstellung des Risikowahlmodells.
Welche Vorhersagen ergeben sich für das Verhalten in Leistungssituationen aus der Tatsache, dass nach dem Risikowahlmodell der Zusammenhang von resultierender Motivationstendenz und Erfolgswahrscheinlichkeit für Erfolgsmotivierte umgekehrt u-förmig, für Misserfolgsmotivierte u-förmig verläuft?
Schildern Sie Ablauf und Ergebnisse der klassischen Untersuchung von Atkinson & Litwin (1960) zur Anspruchsniveausetzung in einem Ringwurfspiel. Welcher Aspekt der Ergebnisse entsprach nicht exakt den Vorhersagen des Risikowahlmodells?
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Kognitive Theorien der Leistungsmotivation (17 min.)
Leitfragen:
Was versteht man unter der “kognitiven Wende” in der Leistungsmotivationsforschung? Was sind die zentralen Charakteristika der neuen Forschungsrichtung? Grenzen Sie die neue Richtung von der bis dahin vorherrschenden Forschungsauffassung ab. Was sind die zentralen Unterschiede zwischen den beiden Auffassungen?
Schildern Sie die Untersuchung und die zentralen Ergebnisse der Studie von Trope (1975) zur Dissoziation der Effekte von Aufgabenschwierigkeit und Diagnostizität auf die Aufgabenwahl. Welche theoretische Schlussfolgerung wird durch dieses Ergebnis nahegelegt? Was wurde an der Studie kritisiert?
Beschreiben Sie die beiden zentralen Dimensionen der Ursachenerklärung von Leistungsergebnissen und erläutern Sie, was mit den beiden gegensätzlichen Ausprägungen dieser Dimensionen jeweils gemeint ist. Was sind günstige und ungünstige Attributionsasymmetrien von Leistungsergebnissen und wie hängen sie mit Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg zusammen?
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Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation (10 min.)
Leitfrage:
- Erläutern Sie die
Selbststabilisierung von leistungsmotivationalen Prozessen bei erfolgs- und
misserfolgsmotivierten Personen nach dem Selbstbewertungsmodell von Heckhausen.
- Erläutern Sie die
Selbststabilisierung von leistungsmotivationalen Prozessen bei erfolgs- und
misserfolgsmotivierten Personen nach dem Selbstbewertungsmodell von Heckhausen.
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Vorschläge, Ideen, Fragen, Impulse für das wöchentliche Präsenzmeeting? Hier ist der Platz dafür!
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Ziele und intentionale Selbstgestaltung
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Folien im PDF-Format
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Ziele als Basiseinheit der Handlungssteuerung (32 min.)
Leitfragen:
Definieren Sie den Begriff “Ziel”. Auf welche Weise regulieren Ziele menschliches Handeln? Worin unterscheiden sich Ziele von Motiven?
Skizzieren Sie ein einfaches kybernetisches Regelkreismodell der Handlungssteuerung durch Ziele. Erläutern Sie die verschiedenen Komponenten dieses Modells.
Was ist der Unterschied zwischen einer positiven und einer negativen Feedbackschleife?
Erläutern Sie die Begriffe “Selbstaufmerksamkeit” und “Optimismus”. An welchen Stellen beeinflussen diese Variablen Prozesse der Handlungsregulation im Modell von Carver und Scheier? Schildern Sie die Ergebnisse der Untersuchung von Carver, Blaney & Scheier (1979), mit denen der Einfluss von Selbstaufmerksamkeit und Optimismus auf die Hartnäckigkeit der Zielverfolgung untersucht wurde.
Erläutern Sie den Begriff des “disengagement”. Welche beiden Formen des “disengagement” werden im Modell von Carver & Scheier unterschieden? Unter welchen Umständen ist ein “disengagement” wahrscheinlich?
Welche Emotionen entstehen nach dem Modell von Carver und Scheier während der Zielverfolgung und wie hängen diese Emotionen mit der Rate der Annäherung an ein Ziel (bzw. Vermeidung eines Anti-Ziels) zusammen?
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Zielsetzungstheorie und Zielbindung (15 min.)
Leitfragen:
Ziele unterscheiden sich in ihrer Schwierigkeit und im Grad ihrer Konkretheit. Was ist damit genau gemeint und wie wirken sich diese Variablen auf die Effizienz der Zielverfolgung aus?
Was versteht man unter “commitment” bei der Zielverfolgung? Von welchen Variablen hängt das “commitment” zu einem Ziel ab? Erläutern Sie die Aussage, dass “commitment” eine Moderatorvariable für Prozesse der Zielverfolgung darstellt.
Erläutern Sie die Studie mit einer Wirtschaftssimulation von Latham & Seijts (1999). Warum führt das Setzen von Unterzielen zu einer besseren Leistung?
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Identitätsziele und Sicherung der personalen Identität (39 min.)
Leitfragen:
Was versteht man unter “possible selves”? Welche unterschiedlichen Typen von “possible selves” gibt es? Wie wirken sich “possible selves” auf das Handeln einer Person aus? Illustrieren Sie Ihre Antworten anhand eines Alltagsbeispiels.
In der Theorie der regulatorischen Foki von Higgins werden zwei unterschiedliche Arten von Selbstdiskrepanzen unterschieden. Welche Arten der Selbstdiskrepanz sind das? Welche Auswirkungen hat das Erleben solcher unterschiedlichen Diskrepanzen auf die Handlungsregulation und auf das emotionale Erleben?
Erläutern Sie unterschiedliche Arten von Selbstaufwertungsprozessen, mit denen das Selbstkonzept einer Person stabilisiert und gegen selbstwertbedrohliche Information geschützt werden kann.
Schildern Sie die Ergebnisse der Studie von Rosenfield & Stephan (1978) zum selbstwertdienlichen Attributionsbias. Welcher Aspekt der Ergebnisse belegt, dass es sich bei diesem Bias nicht um einen generellen Mechanismus der Selbstaufwertung, sondern um einen spezifischen Mechanismus der Selbstbildstabilisierung handelt?
Was versteht Swann unter “self-verification”? In welchen Fällen decken sich die Vorhersagen der Theorie der Selbstverifikation mit der Theorie der Selbstaufwertung, in welchen Fällen macht die Theorie der Selbstaufwertung eine gegensätzliche Vorhersage? Schildern Sie die Studie von Swann & Pelham (2002), die in einem Studentenwohnheim durchgeführt wurde. Welches Ergebnis stützt spezifisch die Theorie der Selbstverifikation?
Erläutern Sie die Begriffe der “incompleteness”-Erfahrung und der Kompensation auf der Grundlage der Theorie der symbolischen Selbstkomplettierung. In welchem funktionalen Zusammenhang stehen “incompleteness”-Erfahrungen und Prozesse der Kompensation?
Wie lässt sich aufdringliches und angeberisches Verhalten auf der Grundlage der Theorie der symbolischen Selbstkomplettierung erklären? Schildern Sie hierzu die Studie und Ergebnisse von Gollwitzer & Wicklund (1985), die mit männlichen Versuchsteilnehmern durchgeführt wurde.
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Volition: Vom Wollen zum Handeln
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Folien im PDF-Format
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Motivation und Volition (20 min.)
Leitfragen:
Erläutern Sie die Begriffe Volition und Motivation. Worin bestehen die zentralen Unterschiede?
Beschreiben Sie typische Schwierigkeiten in der Zielverfolgung, für deren Bewältigung volitionale Prozesse benötigt werden.
Beschreiben Sie die vier Phasen des Rubikonmodells der Handlungsregulation. Welche Übergänge gibt es zwischen diesen Phasen? Welche Phasen sind motivational und welche volitional?
Beschreiben Sie die Bewusstseinslagen des Abwägens und des Planens auf der Basis des Rubikonmodells. Schildern Sie Ablauf und Ergebnisse der Untersuchung von Gollwitzer und Kollegen (1990), in der ein kognitives Tuning von Märchenerzählungen durch Bewusstseinslagen untersucht wurden.
Beschreiben Sie die Untersuchung von Gollwitzer & Kinney (1989) mit einer Lichtblitz-Apparatur zum Einfluss eines deliberativen vs. implementativen Mindsets auf einen „illusionären Optimismus“. Erklären Sie das Ergebnis mit Hilfe des Rubikonmodells der Handlungsphasen.
Wie wirken sich prädezisionale und postdezisionale Bewußtseinslagen auf Prozesse der Dissonanzreduktion aus? Beschreiben Sie dazu die Studie von Harmon-Jones & Harmon-Jones (2002), in denen Versuchspersonen Alternativen vor und nach einer getroffenen Entscheidung bewerten mussten.
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Realisierungsintentionen (13 min.)
Leitfragen:
Was versteht man unter “Realisierungsintentionen”? Worin unterscheiden sie sich von sog. „Zielintentionen“?
Warum sind Realisierungsintentionen effektiver für die Zielverfolgung als Zielintentionen? Erläutern Sie vermittelnde Prozesse einer Vorsatzwirkung mit einem Beispiel.
Wirken Realisierungsintentionen immer gleich gut? Welche Vorsätze sind gut gefasst, welche weniger gut?
Youtube-Video zu Realisierungsintentionen:
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Abschlussbesprechung und Fragestunde