Gründung der EG - Beginn

Ein erster Schritt auf dem Weg der europäischen Integration war die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion/ EGKS) im Jahre 1951. An dieser beteiligten sich Belgien, die Niederlande, Luxemburg Deutschland Frankreich und Italien. Die EGKS ging zurück auf einen Plan des Außenministers Robert Schuman und dessen Mitarbeiter Jean Monnet, sie sollte vor allem die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedstaaten (Belgien, Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Italien) stärken. Diese Zusammenarbeit sollte auf dem sog. Montansektor beginnen, da die erfassten Industriezweige besonders für den Rüstungssektor relevant waren. Ebenfalls sollte durch die administrative Zusammenlegung der deutschen (rheinisch/westfälischen) und der französischen (lothringischen) Industrie Synergieeffekte erzielt werden. Ein Zusammenschluss auf militärischer Ebene (Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG)) und auf politischer Ebene (Europäische Politische Union (EPU)) scheiterte jedoch am Widerstand der französischen Nationalversammlung.

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